Entscheidest du dich für eine Haartransplantation, erwartest du mehr Lebensqualität und ein neues Selbstbewusstsein. Damit alles gelingt, solltest du eine gute Klinik wählen. Der Arzt informiert dich vor der Haarverpflanzung über die Haartransplantation Risiken. Gerätst du an die falsche Klinik, mit unqualifiziertem Personal, kann die Haartransplantation gefährlich werden.

Haartransplantation und Risiken, die du einkalkulieren solltest

Eine Eigenhaarverpflanzung ist für viele Männer die letzte Hoffnung, um wieder zu vollem Haar und zu neuem Selbstbewusstsein zu gelangen. Für die Haarverpflanzung gibt es mittlerweile verschiedene Methoden. Lässt du die Haarimplantation in der Türkei ausführen, kannst du Geld sparen und musst auf Qualität nicht verzichten. Die Ärzte nehmen mit ihren umfangreichen Erfahrungen und den sanften, schonenden Methoden eine Vorreiterrolle ein. Die Kliniken in der Türkei verfügen häufig über internationale Gütesiegel. Risiken gehst du ein, wenn du dich für die falsche Klinik entscheidest, die diese Operation zu Dumping-Preisen ausführt. In solchen billigen Kliniken kann eine Haartransplantation gefährlich werden, wenn sie nicht fachgerecht ausgeführt wird. Bei einer nicht fachgerechten oder unsauberen Ausführung kann es zu

  • Infektionen der Einstichstellen bei der örtlichen Betäubung sowie der Entnahme- und Transplantationsstellen
  • Entzündungen und verstärkter Keloidbildung (Narbengewebe) an der Narbe bei der FUT-Methode
  • Zu geringer Anwuchsrate der transplantierten Haare
  • Verstärkten Blutungen während und nach der Operation kommen

Wählst du eine gute Klinik aus, informiert dich der Arzt über mögliche Risiken. Er wird dich auch zur Einnahme von Medikamenten, zu bekannten Allergien, zu bestehenden Erkrankungen und zu deiner Lebensweise befragen. Die Risiken kannst du mit dem richtigen Verhalten vor und nach der Operation reduzieren.

Was du über die Ausführung der Eigenhaarverpflanzung wissen solltest

Eine Haarverpflanzung ist ein operativer Eindruck. Sie gehört zu den harmlosesten und einfachsten Schönheitsoperationen. Es gibt verschiedene Methoden, doch alle Methoden haben gemeinsam, dass Entnahme- und Transplantationsbereich örtlich betäubt werden. Leidest du unter Allergien, kann es zu einer Allergie gegen das örtliche Betäubungsmittel kommen. Um dieses Risiko auszuschließen, solltest du den Arzt informieren. Er kann ein anderes, gut verträgliches Betäubungsmittel wählen.

Etwas veraltet ist die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation), bei der ein bis zu 20 Zentimeter langer Streifen der behaarten Kopfhaut vom Hinterkopf entnommen wird. Da die Entnahmestelle vernäht wird, bildet sich eine bleibende Narbe. Es kann zu Entzündungen und Infektionen der Narbe kommen. Bei Menschen mit verstärkter Keloidbildung kann sich das Narbengewebe beim Kämmen und Schneiden der Haare als störend erweisen. Aus dem entnommenen Kopfhautstreifen werden Grafts hergestellt, die in einer Nährlösung aufbewahrt werden. Im Transplantationsbereich werden feine Einstiche oder Schnitte ausgeführt, um die Grafts einzusetzen.

Moderner und schonender ist die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction), die mit weniger Haartransplantation Risiken verbunden ist. Mit einer Hohlnadel werden aus dem Spenderbereich Haarfollikel entnommen und in einer Nährlösung aufbewahrt. Bei dieser Methode sind die Entnahmestellen nur klein, sodass sie nicht vernäht werden müssen und sich keine Narben bilden. Auch bei dieser Methode werden Kanäle im Transplantationsbereich geschnitten oder gestochen, um die Haarfollikel aufzunehmen. Die Haartransplantation kann gefährlich werden, wenn unsaubere Instrumente verwendet werden. Infektionen und der Ausfall der transplantierten Haare können die Folge sein.

Verschiedene neuartige Methoden auf Basis von FUE sind noch schonender und präziser. Moderne Instrumente mit Klingen oder Nadeln aus Diamant, Gold oder Saphir werden angewendet. Sie ermöglichen präzisere und kleinere Schnitte sowie Einstiche und reduzieren die Haartransplantation Risiken. Die Entnahme- und Transplantationsstellen heilen schneller ab. Die Haartransplantation ist nicht gefährlich, da es so gut wie nicht zu Infektionen und Allergien kommt.

Sogar die Betäubung kann schonender erfolgen, wenn sie ohne Einstiche, mit einem Hochdrucksystem, ausgeführt wird.

Schmerzen während und nach der Haarverpflanzung

Da die Haarimplantation in örtlicher Betäubung ausgeführt wird, solltest du keine Schmerzen verspüren. Bei Schmerzen während der Ausführung solltest du den Arzt informieren. Er kann Betäubungsmittel nachspritzen oder dich mit der Sedierung in einen Dämmerschlaf versetzen.

Nach der Eigenhaarverpflanzung kann es zu Schmerzen kommen. Du bekommst ein Schmerzmittel. Sind bei dir Allergien bekannt, solltest du den Arzt darüber informieren. Er kann ein Schmerzmittel verordnen, auf das du nicht allergisch reagierst.

Normale Erscheinungen nach der Haartransplantation

So wie nach jeder Operation treten nach einer Haarimplantation verschiedene Erscheinungen auf, die völlig normal sind. In den ersten Tagen kommt es zu Juckreiz auf der Kopfhaut. Um Haartransplantation Risiken zu vermeiden, solltest du nicht kratzen. Es könnte zu Infektionen und zum Ausreißen der transplantierten Haare kommen.

Schwellungen im Stirn- und Augenbereich machen eine Haartransplantation nicht gefährlich. Sie sind im Entweichen des Betäubungsmittels begründet. Trägst du in den ersten Tagen nach der Eigenhaarverpflanzung ein Stirnband, kannst du diese Schwellungen vermeiden.

Völlig normal sind Rötungen auf der Kopfhaut, die abhängig von der Methode der Haarverpflanzung nach 10 bis 14 Tagen abklingen. An den Entnahme- und Transplantationsstellen bilden sich Krusten. Sie fallen nach 10 bis 14 Tagen ab.

Keine Angst, wenn die Haare wieder ausfallen

Häufig kommt es nach einer Eigenhaarverpflanzung zu einem Shock Loss. Das liegt nicht an der Ausführung der Operation. Die Haare um den Entnahmebereich fallen aus. In den meisten Fällen wachsen sie nach etwa drei Monaten wieder nach.

Ein Ausfallen der transplantierten Haare nach zwei bis sechs Wochen gehört nicht zu den Haartransplantation Risiken, sondern ist normal, da die Haarfollikel in die Ruhephase gehen. Die Haare wachsen nach etwa drei Monaten wieder nach. Sie sind zuerst dünn, doch dann werden sie immer voller. Nach etwa einem Jahr ist das endgültige Ergebnis sichtbar- Hier ein Beispiel eine Patienten.

Haartransplantation ist nicht gefährlich mit dem richtigen Verhalten

Mit dem richtigen Verhalten reduzierst du die Risiken einer Haarverpflanzung. Du solltest

  • etwa eine Woche vor dem Eingriff keine blutverdünnenden und blutdrucksenkenden Medikamente einnehmen und auf Alkohol sowie Nikotin verzichten
  • am Tag des Eingriffs keinen Kaffee trinken
  • in der ersten Woche nach der Operation auf einem Nackenkissen schlafen, damit Entnahme- und Transplantationsbereich nicht mit dem Kopfkissen in Berührung kommen
  • etwa zwei Wochen nach der Haartransplantation auf Sport, Geschlechtsverkehr und andere körperliche Anstrengungen verzichten
  • im ersten Monat nach der Operation nicht in Sauna, Schwimmbad und Solarium gehen und den Kopf vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen
  • beim Waschen der Haare keinen starken Druck anwenden und nicht rubbeln.

Risiken reduzieren und richtige Klinik wählen

Entscheidest du dich für eine Eigenhaarverpflanzung, kommt es auf die richtige Klinik an. Du bist auf der sicheren Seite, wenn die Klinik über ein JCI-Qualitätssiegel oder ein Siegel vom TÜV verfügt. Hilfreich bei der Auswahl sind auch Bewertungen der Klinik im Internet und in Foren. Patienten, die bereits eine Eigenhaarverpflanzung hinter sich haben, berichten dort über die Erfahrungen mit der Klinik und mit dem Heilungsprozess. In einer guten Klinik bestehen auch keine Haartransplantation Risiken bezüglich der Qualität, beispielsweise durch

  • schlechte Anwuchsrate, da die transplantierten Haarfollikel bereits abgestorben sind
  • borstig wirkendes Haar, da der Austrittswinkel nicht beachtet wurde
  • unnatürlicher Haarlinie und Puppenkopfeffekt
  • Haarausfall um die transplantierten Stellen, wenn der richtige Zeitpunkt nicht beachtet wurde.

Fazit: Haartransplantation ist nicht gefährlich mit der richtigen Klinik

Bei der Wahl der richtigen Klinik ist eine Haartransplantation nicht gefährlich. Verfügt die gewählte Klinik über internationale Gütesiegel, musst du keine Haartransplantation Risiken befürchten. Informierst du den Arzt über Allergien, Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen und die Einnahme von Medikamenten, kommt es nicht zu Allergien durch Betäubungs- oder Schmerzmittel sowie zu verstärkten Blutungen während und nach der Operation. Bei der Wahl der richtigen Klinik kannst du auf eine saubere Ausführung vertrauen. Infektionen im Entnahme- und Transplantationsbereich treten nicht auf, wenn neuartige, präzise Methoden angewendet werden. Mit dem richtigen Verhalten trägst du zu einem guten Heilungsprozess und zu einer guten Anwuchsrate der transplantierten Haare bei.