Der Trend zum Bart ist ungebrochen: Jeder 3. Deutsche trägt ihn, mal als Vollbart, mal als Drei-Tage- Bart und mal als Schnauzer. Ziegenbart und Koteletten hingegen haben aus modischer Sicht ausgedient. Letzten Endes ist es aber ohnehin Geschmackssache, ob Mann nur Bart trägt oder eher nicht. Egal, ob Bart oder glatt: Ein Rasierapparat wird in beiden Fällen benötigt, denn auch ein Bart will immer wieder geschnitten werden. Ob es nun besser ein Elektrorasierer sein soll oder ein Trockenrasierer, daran scheiden sich die Geister.

Ein guter Elektrorasierer kostet allerdings auch einen stolzen Preis. Je nach Funktionen und Ausstattung kann der Preis für ein solches Modell schon mal im dreistelligen Bereich liegen. Teilweise ist das dann aber auch wirklich gut investiertes Geld.

Die Bartpflege – das A und O

Wer denkt, ein Bart würde keinen Aufwand bedeuten, täuscht sich gewaltig. Denn nur wenn die Bartpflege stimmt, sieht der Bart auch schön aus. Ein bisschen Aufmerksamkeit braucht er also schon und anspruchslos ist ein gut aussehender Bart wahrlich nicht. Im Endeffekt ist es mit dem Barthaar auch nicht groß anders als mit dem Kopfhaar: An einem Tag sieht der Bart super aus – genau so, wie man sich das vorstellt. Am anderen Tag jedoch stehen die Barthaare in alle Richtungen und es bedarf dringend einer Bändigung. Deswegen ist es nicht nur wichtig, den richtigen Rasierer zu besitzen, sondern auch ein paar Pflegeprodukte wie zum Beispiel Bartöl, Kamm und Bartseife.

Sogar ein Drei-Tage-Bart braucht Pflege – ein Aspekt, den viele nicht bedenken, wenn sie sich einen Bart wachsen lassen. Wird der nämlich sträflich vernachlässigt, verwandelt er sich schnell in einen unansehnlichen Vollbart. Bei einem Drei-Tage-Bart empfiehlt sich in jedem Fall ein Trimmer.

Lieber nass- oder lieber trockenrasieren?

Beides hat Vor- und Nachteile und selbstverständlich hat beides auch Befürworter und Gegner. Die eine optimale Art der Rasur gibt es nämlich nicht.

Wer lieber nass rasiert, kann auf ein gründliches Ergebnis und eine super glatte Haut hoffen. Allerdings benötigt eine Nassrasur etwas mehr Zeit als eine Trockenrasur, zudem sollte etwas Übung vorhanden sein, weil man sich sonst doch zu schnell mal verletzt oder es zu Hautreizungen kommen kann.

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Eindeutig geht die Rasur mit einem Elektrorasierer etwas schneller vonstatten. Bei der Rasur werden die Barthaare ganz dicht an der Haut abgeschnitten, was diese weniger reizt. Bei einem schnell wachsenden Barthaar bedeutet das allerdings, dass der erste Schatten schon ein paar Stunden danach wieder zu sehen ist. Das kann natürlich ein wenig nerven.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass eine Nassrasur ideal ist für alle, die ein besonders glattes Ergebnis wünschen und eine eher unempfindliche, robuste Haut haben.

In einer Umfrage vom November 2018 zeigt, dass ca. 41,1% der Männer sich nass rasiert. Jedoch rasieren sich ca. 44% der Männer entweder nur trocken oder trocken und nass.

Ein Trorckenrasur hingegen ist eher für diejenigen perfekt, die empfindliche Haut haben, es bequem mögen und kein Problem damit haben, wenn sich etwas schneller wieder die ersten Stoppeln zeigen.

Aber natürlich gibt es auch hierbei Unterschiede. Moderne Elektrorasierer packen die Haare sehr tief, sogar teilweise etwas unter der Haut und heben sie vor dem Rasieren leicht an.

Die Frage aller Fragen, ob nun besser trocken oder nass, kann also so abschließend gar nicht beantwortet werden.

Elektrorasierer: Worauf achten beim Kauf?

Wie bereits eingangs erwähnt, kann ein guter Elektrorasierer schon mal 100 Euro oder auch mehr kosten. Dennoch gilt auch hier: Teuer ist nicht immer besser. Generell aber muss man für die meisten Zusatzfunktionen auch mehr hinblättern. Es gilt also: Je mehr Komfort, desto teurer wird der Rasierapparat.

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Wichtig ist den meisten Männern, dass der Rasierer nicht allzu laut seine Arbeit verrichtet und dass die Akkuleistung möglichst hoch ist. Praktisch sind die neuen Elektrorasierer, bei denen gleich eine automatische Reinigungsstation integriert ist, in die nur eine alkoholische Flüssigkeit gefüllt wird und die dann den Rasierer vollautomatisch reinigt. Das ist nicht nur einfacher, sondern auch hygienischer als mit Wasser. Allerdings fallen hier Folgekosten an, denn die Kartuschen mit Alkohol müssen immer wieder nachgekauft werden.

Auch auf den Scherkopf ist ein besonderes Augenmerk zu legen: Bei manchen Rasierapparaten sind diese nur in einem bestimmten Gradbereich schwenkbar, bei anderen hingegen komplett.

Einenge Elektrorasierer können sowohl zur Nass- als auch zur Trockenrasur verwendet werden.

Wer den Bart häufig stylt und trimmt, wird vermutlich auf das Zubehör Wert legen. Verschiedene Trimm-Aufsätze ermöglichen es, spezielle Bartytslings zu realisieren.

Wenn es schnell gehen muss, kann sich einen Schnellladefunktion lohnen, wer das Gerät auch im Urlaub oder unterwegs verwenden will, sollte darauf achten, dass der Rasierer sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb verwendet werden kann.

Braun Elektrorasierer schnitten bei diversen Testberichten immer überdurchschnittlich gut ab, allen voran der Braun Series 7 7898cc, der Braun Flaggschiff 9296cc und der Braun Series 9 9240s.

Eine Statistik von Statista belegt diese Werte: In den Jahren 2016 bis 2018 war Braun mit durchschnittlich 19% die meistgenutzte Marke von elektrischen Rasierapparaten.

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Alle Modelle konnten in Tests überzeugen und bieten nicht nur viel Komfort, sondern auch durchweg eine hohe Qualität. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Braun Rasierer vom ersten Tag an einen besonders guten Ruf genießen. Allerdings ist die Produktvielfalt so groß, dass es fast schon wieder undurchsichtig wird. Weitere Infos und ein Testbericht findest du hier.

Wer sich also einen neuen Rasierapparat zulegen will, sollte sich genau überlegen, welche Features wichtig sind und auf welche verzichtet werden kann.

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