Fast die Hälfte der Männer ist vom Haarausfall betroffen. Zeigen sich bereits Geheimratsecken oder Ansätze einer Glatze, muss etwas getan werden. Möglichkeiten gibt es viele – vom Wunder-Haarwuchsmittel über erprobte Medikamente bis zu Hightech-Robotern, Laser und Haartransplantationen. Wir stellen Alternativen und Innovationen gegen den Haarausfall vor.

Fast jeder zweite Mann ist betroffen

Zum aktiven und gesunden Lifestyle gehört volles und kräftiges Haar. Entsprechend hoch ist der Leidensdruck beim beginnenden Haarausfall. Fast 60 bis 80 Prozent der europäischen Männer haben ihren Haarausfall ererbt. Bei der androgenetischen Alopezie oder Alopecia androgenetica reagieren die Haarwurzeln überempfindlich gegen den körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron, der zusammen mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron gebildet wird.

Statista fand heraus, dass ein Drittel der deutschen Männer unter zu dünnem Haar oder einer Glatzenbildung leidet. Daher wird zu teuren Haarpflegeprodukten gegriffen: rund 200 Millionen Euro werden jährlich im Kampf gegen den Haarausfall investiert. Die Wirkung der Produkte bleibt allerdings oft hinter den Versprechen der Hersteller zurück. Egal ob Sie sich später für eine Haartransplantation oder für ein Toupet entscheiden werden, bei Vexcash gibt es einen Kredit für Ihre Schönheits-OP. Und jetzt schauen Sie sich einem die besten Tipps und Tricks gegen den Haarausfall an.

1. In die Haarsprechstunde zum Haarmediziner

Perfekt ist, die Ursache für den Haarausfall zu finden. Der Haarmediziner untersucht die Kopfhaut unter dem Mikroskop und analysiert mit einem Trichogramm die Haarwurzeln. Ein Hormonstatus wird erstellt und eine Kopfhautbiopsie kann ebenfalls zur Klärung des Problems beitragen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten leider nicht immer, doch zahlt sich der Besuch bei der Haarmedizin aus – sofern eine Diagnose gestellt werden kann. Wird eine Therapie gegen den Haarausfall so früh wie möglich begonnen, stehen die Chancen besser, als wenn sich bereits eine Glatze gebildet hat. Ein erblich bedingter Haarausfall kann allerdings nur gestoppt, nicht aber rückgängig gemacht werden.

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2. Medikamente bei erblich bedingtem Haarausfall

Sind die Gene am Haarausfall schuld, werden häufig Finasterid und Minoxidil verschrieben. Bis sich eine mögliche Wirkung abzeichnet, vergehen allerdings einige Monate. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Haarausfall wieder einsetzt, sobald das Medikament abgesetzt wird. Auch ein Libidoverlust zählt zu den möglichen Nebenwirkungen.

Minoxidil ist eine 5 prozentige Lösung, die zweimal täglich auf die betroffene Kopfhaut aufgetragen wird. Auch Minoxodil hilft nicht immer, seine Wirkung gegen Haarausfall ist jedoch wissenschaftlich nachgewiesen.

3. Rezeptfreie Mittel für kräftiges Haar

  • ASOYU
  • Solvisan
  • Maxilene
  • Alopexy
  • Regaine
  • Androlan
  • Aminexil

Der Wirkstoff Minoxidil, der bei erblich bedingtem Haarausfall eingesetzt wird, ist auch in der rezeptfreien Regaine-Lösung sowie in Maxilene und Alopexy enthalten. Diese rezeptfreien Haarwuchsmittel versprechen, den Haarausfall nicht nur zu stoppen, sondern auch den Haarwuchs wieder anzuregen. Die haarwuchsfördernde Wirkung des Minoxidil ist gut belegt, allerdings zeigt es nicht bei allen die gewünschte Wirkung.

Androlan ist eine neue Entwicklung auf dem Markt und wird als Kapseln und als Tinktur angeboten. Mit L-Arginin, Ginko, Vitamin B und Koffein sollte es zumindest stärkend und belebend wirken.

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Als neues Wundermittel wird Aminexil gehandelt und selbst Experten zeigen sich beeindruckt. L’Oréal, das den Wirkstoff entwickelt und patentiert hat, vertreibt Aminexil in Ampullenform. Bei der Intensivkur (42 Ampullen) wird 6 Wochen lang täglich eine Ampulle aufgetragen. Aminexil ist der Markenname für den synthetisch hergestellten Wirkstoff Kopexil, der zu den Pyrimidin- und Guanidin-Derivaten zählt. Wie auch Minoxidil wurde es ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck hergestellt.

4. Haarpflege gegen den Haarausfall

  • Aloe Vera
  • Biotin
  • Vitamin B12
  • Zink
  • Eisen
  • Omega-3-Fettsäuren

Neben den zahlreichen Ursachen für einen Haarausfall, wie Hormonstörungen und Stress, ist auch die Ernährung am Haarwuchs beteiligt. Nikotin, Alkohol und Kaffee sollten in Maßen konsumiert werden. Einige Vitamine, wie das B-Vitamin Biotin oder das Vitamin B12 sollen sich ebenfalls positiv auf den Haarwuchs auswirken. Für das starke und gesunde Haar werden Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Fehlen wichtige Mineralien, wie Zink und Eisen, kann es ebenfalls zu vermehrtem Haarausfall kommen.

Nicht nur mit Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, sondern auch über die Haarpflegeprodukte können Vitamine und Mineralien zugeführt werden.

Eine weitere Option ist, den Haarausfall mit Concealer und Haarverdichter zu kaschieren. Volumen gebende Haarprodukte können schütteres Haar (Streuhaar) sehr gut wegschummeln. Erhältlich sind sie in verschiedenen Haarfarben und lassen sich mit Shampoo problemlos auswaschen.

Mehr dazu
Ratgeber Haarausfall bei Männern – Die richtige Pflege finden

5. Lasertherapie und Haartransplantationen

Von vielen als „das letzte Mittel“ gegen den Haarausfall bezeichnet werden die Hightech-Therapien kontinuierlich perfektioniert. Kostspielig ist eine Behandlung jedoch nach wie vor.

Bei der Haartransplantation werden Haarwurzeln von anderen Körperstellen entnommen und auf die Kopfhaut verpflanzt. Wer einen Spezialisten für Haartransplantationen sucht, kann auf Erfahrungen einholen oder bei der Ärztekammer einen anerkannten (approbierten) Arzt für Haartransplantationen erfragen.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist der Laser, der häufig bei diffusem und erblich bedingtem Haarausfall eingesetzt wird. Die Kopfhaut wird vom infraroten Wellenlängenbereich des Diodenlasers bestrahlt. Jede Lasersitzung dauert etwa 30 Minuten und kostet um die 60 Euro. Eine 6 bis 12-monatige Behandlung ist angeraten, um dem Haarausfall entgegenzuwirken und das Neuwachstum zu aktivieren.

Haarausfall – es kann etwas getan werden

Der Griff zu kostspieligen Haarwuchsmitteln ist bequemer, als der Gang zum Haarmediziner. Das Stellen einer Diagnose ist bei einem fortschreitenden Haarausfall jedoch die erste Wahl. Einige Wirkstoffe helfen tatsächlich gegen den Haarausfall und können sogar das Wachstum neuer Haarwurzeln aktivieren.

Die wirklich allerletzte Lösung bei Haarausfall mag das Toupet sein. Doch ist es wirklich so schlecht? Der Tennisspieler und Ehemann von Steffi Graf, André Aggassi, griff sich ein Toupet mit wilder Haarmähne und spielte vor Millionen von Zuschauern. Niemand ahnte, dass er eine Glatze hatte. Wer sich ein richtig tolles Toupet zulegen möchte, muss jedoch ebenfalls tief in die Tasche greifen.

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