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Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) – Ursachen und Mittel

Viele Männer kennen das Problem: der morgendliche Blick in den Spiegel offenbart auf dem Kopf die einen oder andere kahle Stelle. Schnell wird klar: dies kann Kreisrunder Haarausfall sein. Wer nicht auf seine Haarpracht verzichten möchte und sich umstandsbedingt eine Glatze rasieren lässt, der leidet womöglich unter dem optischen Makel. Alopecia areata muss aber nicht kampflos hingenommen werden. Es gibt Möglichkeiten und Produkte, um dem Haarausfall entgegenzuwirken.

Alopecia areata – Wie ist der Verlauf?

Kreisrunder Haarausfall lässt sich optisch leicht erkennen. Er zeichnet sich dadurch aus, dass sich runde, kahle Stellen auf dem Kopf bilden, an denen keine Haare mehr wachsen. Teilweise können sich diese Stellen sogar entzünden. Die kahlen Stellen sind klar begrenzt. Häufig sind noch abgebrochene Härchen zu sehen, die auch als „Kolbenhaare“ oder „Kommahaare“ bezeichnet werden. Eine Ausbreitung der kahlen Stellen ist ebenfalls möglich, ebenso wie eine Vergrößerung der einzelnen Stellen. Die Bildung der kleinen Flecken geht relativ zügig und kommt oft schubweise. Auch kann es sein, dass sich Kreisrunder Haarausfall auf die Gesichtshaare ausweitet sowie auch auf die Körperbehaarung. Häufig wachsen die Haare wieder nach. Alopecia areata kann jedoch immer wieder auftreten. Auch wird beobachtet, dass häufig nur die pigmentierten Haare betroffen sind und die grauen oder weißen Härchen stehen bleiben. In extremen Fällen erstreckt sich Alopecia areata auf den gesamten Körper.

Was sind die Ursachen für kreisrunden Haarausfall?

Als Ursache für den kreisrunden Haarausfall/Alopecia areata wird eine Autoimmunerkrankung vermutet. Dies bedeutet, dass der Körper plötzlich dazu übergeht, die eigenen Zellen zu bekämpfen. Das Immunsystem reagiert plötzlich auf gesunde Zellen. Es bekämpft die Zellen der Haarwurzeln und ruft eine Entzündung hervor, so dass die Haare in der Folge ausfallen. Häufig wird beobachtet, dass Alopecia areata einhergeht mit anderen Autoimmunkrankheiten wie zum Beispiel der Weißfleckenkrankheit oder auch Schilddrüsenerkrankungen. Kreisrunder Haarausfall betrifft besonders häufig Kinder und junge Erwachsene. Dabei können sowohl Männer als auch Frauen befallen sein. Kreisrunder Haarausfall kann aber auch als mögliche Ursache psychische Belastungen, bestimmte Hauterkrankungen sowie Vergiftungen oder eine ungesunde Ernährungsweise mit sich bringen.

Vererbung als Ursache?

Kreisrunder Haarausfall ist keine Form des Haarverlustes, welche erblich bedingt auftritt. Die erblich bedingte Form des Haarausfalls wird unter dem medizinischen Begriff alopecia androgenetica geführt. Kreisrunder Haarausfall oder androgenetische Alopezie ist dagegen eine Erkrankung, die auch heilbar ist und nicht durch altersbedingte, hormonelle Prozesse oder die Genetik hervorgerufen wird.

Psychologische Ursache

Es wird häufig beobachtet, dass Kreisrunder Haarausfall zeitlich nah mit psychischen Belastungen zusammensteht. Vor, während oder nach einer extrem stressigen und belastenden Phase sowie nach Trennungen, Trauerfällen oder Schocksituationen treten häufig die ersten Symptome auf. Der Stress ruft ebenso eine Entzündungsreaktion des Körpers hervor. Die Medizin ist jedoch auf dem Standpunkt, dass in jedem Fall die Autoimmunkrankheit vorliegt, und Ereignisse wie psychischen Belastungen oder eine falsche Ernährung die Symptomatik lediglich verschlimmern bzw. ausbrechen lassen. Alopecia areata geht ebenso häufig einher mit Vergiftungen durch Amalgam, Palladium oder Quecksilber. Wer häufig zu Fertiggerichten greift und viele Säurebilder zu sich nimmt wie tierische Fette, Zucker und Weißmehle, der riskiert zudem den Ausbruch des Haarausfalls.

Welche Mittel helfen bei Kreisrundem Haarausfall?

Doch für jeden, der unter kreisrundem Haarausfall leidet, gibt es Hoffnung! Kreisrunder Haarausfall ist in der Forschung schon lange ein Phänomen, welches stets weiter ergründet wird. Diverse Therapien wurden im Lauf der Zeit schon entwickelt. Ein wirksames Mittel ist Minoxidil. Es gehört zur Gruppe der Antihypertensiva und ist ein Haarwuchsmittel. Dieses wird auf die Kopfhaut gegeben und regt die Versorgung mit Blut und Nährstoffen an, indem es die Blutgefäße erweitert. So werden die gesunden Haare weiter gestärkt und der Nährstoffmangel gestoppt, so dass der Körper zu neuem Haarwachstum angeregt wird. Alopecia areata wird somit gehemmt.

Geeignet sind auch alternative Heilmethoden. Grundsätzlich hilft es auch, den Körper einmal richtig zu entgiften. Dazu gehören eine Ernährungsumstellung, die sich besonders auf basische Lebensmittel konzentriert, ebenso wie eine Entsäuerung, Reminalisierung und Darmsanierung. Alternative Heilmethoden wie Ayurveda betrachten das gesamte Wohlbefinden sowie die Ursachen und bringen Körper und Geist wieder in Einklang.

Als Alternative Heilmethoden kann auch eine homöopathische Medikation dienen. Wenn dem Körper Zink fehlt, dann kann Kreisrunder Haarausfall verschlimmert werden.

Zink wie von Nature Love* ist wichtig für eine gesunde Kopfhaut und somit ein gesundes Haarwachstum. Zusätzlich wirkt Zink beruhigend auf das Immunsystem ein. Es schützt vor Entzündungen, die Auslöser des kreisrunden Haarausfalls sind.

Alopecia areata lässt sich ebenfalls wirksam mit sogenannten Kortikoide bekämpfen. Hierzu gehören vor allem Mometason, Betamethason, Amcinonid und Clobetasol-Propionat. Produkte mit diesen Inhaltsstoffen werden zur lokalen Behandlung angewendet.

Es gibt die Produkte in Form von Cremes oder als Schaum. Die Therapie kann bis zu drei Monate lang durchgeführt werden. Alopecia areata springt auch besonders gut auf eine Immuntherapie mit dem Wirkstoff DCP an. Dabei sollte der Haarausfall schon über 1/3 der Kopfhaut umfassen und eine Behandlung mit Produkten, die Kortikoide enthalten, als erfolglos vorausgegangen sein. Die sogenannte PUVA-Behandlung ist eine Behandlungsmethode, bei welcher Kreisrunder Haarausfall durch eine Kombination aus Medikamenten und UV-Strahlen bekämpft wird. Kreisrunder Haarausfall/Alopecia areata kann auch durch hochdosiertes Vitamin C wie z.B. von der Firma Wehle Sports*, gestoppt werden.

Kreisrunder Haarausfall – Aktuelle Forschung

Da es noch keine vollkommen wirksame und zuverlässige Therapie gibt, wird weiter Forschung betrieben. Neueste Mittel wie Tofacitinib haben bei rund einem Drittel der Patienten Erfolge gezeigt. Die Symptome konnten um etwa 1/5 eingedämmt werden. Besonders Männer und Patienten, die noch nicht lange unter kreisrundem Haarausfall leiden, springen gut auf das Medikament an. Auch das Jak-Enzym, ein Schlüsselenzym, verspricht neue Erfolge. Die sogenannten Januskinasen sorgen dafür, dass das Haarwachstum gehemmt wird und die Haarfollikel im letzten Stadium in eine Ruhephase übergehen. Mittels der Enzyme Tofacitinb und Ruxolitinib wird das YAK-Enzym gehemmt und die Follikel sind wieder in der Lage, neue Haare zu produzieren.

Kreisrunder Haarausfall – Häufige Fragen

Zur Beruhigung: Alopecia areata ist nicht ansteckend! Es handelt sich hier nicht um eine bakterielle oder virale Infektion, die übertragen werden kann, sondern um eine Immunreaktion. Häufige Fragen beziehen sich auch auf die Vorbeugung. Eine Vorbeugung ist in gewissem Maße jedoch möglich. Man sollte darauf achten, zumindest die Verstärker zu reduzieren. Dies bedeutet, dass eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen, basischen und nährstoffreichen Ernährung schon ein wichtiger Baustein ist. Wer zudem ausgeglichen ist und keine Probleme in sich hineinfrisst, der entzieht dem Haarausfall einen wichtigen Nährboden. Wenn am Ende Alopecia areata dennoch auftritt, kommen häufig psychische Probleme aufgrund der optischen Veränderungen hinzu. Gleiches gilt, wenn die Psyche der Auslöser für den Haarausfall ist. Hier kann eine Psychotherapie helfen. Sie dient der Analyse und Bewältigung durch Gespräche und die Einnahme von Medikamenten. Mit der „Heilung des Geistes“ kann auch das Haarwachstum wieder angeregt werden, so dass die körperlichen und seelischen Probleme geheilt werden können und somit auch Alopecia areata. Ansprechpartner für seelische Probleme sind Psychologen und Psychotherapeuten gleichermaßen. Häufige Fragen beschäftigen sich mit der Suche nach einem Psychologen. Hier gibt es online Seiten wie „Psychotherapiesuche.de“, „bptk.de“ und jameda. Auch haben die Krankenkassen eine Liste mit kassenärztlich zugelassenen Therapeuten.


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